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8. März 2009
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  News vom  27.11.2016 –
Ab 11 Uhr erwartet Sie ein kleines phantasievolles Frühstücksbuffet. Danach zeigt das Frauencafé achtbar in diesem Jahr den Film „Warum Frauen Berge besteigen sollten“ (in deutscher Sprache). Und vielleicht möchten Sie danach noch gerne mit den anderen zusammen sitzen und sich austauschen…



"Warum Frauen auf Berge steigen sollten"

von Renata Keller
Deutschland/USA 2016, 90 Min., Dokumentarfilm, DF

Ein aufregendes Leben: die Jüdin Gerda Lerner kämpft als Teenagerin in Wien gegen die Nazis, emigriert alleine in die USA, wird Aktivistin der Bürgerrechtsbewegung. Erst mit 40 studiert sie, promoviert und begründet die Frauengeschichtsschreibung. Mit ihrer historischen Patriarchatskritik wird sie zur Inspiration des Feminismus. Filmemacherin Renate Keller begibt sich auf Spurensuche in Archiven, bei Weggefährtinnen und setzt Gerdas Maxime um: Sie beginnt den Aufstieg an hohen Bergen und kann endlich auch mit der zurückgezogen lebenden Gerda Lerner selbst sprechen...



Veranstaltung nur für Frauen

Eintritt 12 €

Anmeldung erwünscht unter: info@achtbar-tuebingen.de

Veranstaltungsort:
Frauencafé achtbar
im Frauenprojektehaus
Weberstr. 8
72070 Tübingen
http://achtbar-tuebingen.de/index.php/veranstaltungen
  News vom  25.11.2016 – Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
"Herzlich Willkommen im Tübinger Rathaus,
zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen,
am 25.11.2016 hissen wir am Tübinger Rathaus die TERRE
DES FEMMES-Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen – Frei
leben ohne Gewalt“. Damit wollen wir ein Zeichen setzen
gegen jegliche Form von geschlechtsspezifischer Gewalt
– sei es häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Zwangsverheiratung
oder Zwangsprostitution.
Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites und in allen gesellschaftlichen
Schichten verbreitetes Problem. Sie hindert
Frauen daran, sich ihren Potenzialen entsprechend zu
entfalten und hat für die einzelne Frau, für die Kinder von
misshandelten Müttern, für das soziale Umfeld und die
Gesellschaft schwerwiegende Folgen.
Wir treten ein für das Menschenrecht von Frauen auf ein
Leben ohne Gewalt – ob im Privatbereich, im Beruf oder im
öffentlichen Raum. Wir wollen, dass von Gewalt betroffene
Frauen die Hilfe erhalten, die sie brauchen.
Die diesjährige Fahnenhissung steht unter dem Motto
„Tür auf! Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen“
– für die Unterstützung der unter prekären Bedingungen
existierenden Frauenhäuser."

Luzia Köberlein
Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte

Programm am 25.11.2016
15.00 Uhr Begrüßung
Oberbürgermeister Boris Palmer
Musikalische Umrahmung
Frauenchor Tübingen e.V.
Redebeiträge
Christa Stolle
(TERRE DES FEMMES e.V.)
Luzia Köberlein
(Stabsstelle Gleichstellung und Integration)
Szenische Darstellungen
Courage e.V.
Frauen helfen Frauen e.V.
16.00 Uhr Fahnenhissung
„Nein zu Gewalt an Frauen –
Frei leben ohne Gewalt“
16.30 Uhr Veranstaltungsende
Veranstaltungsort
Rathaus
Ratssaal, 1. Stockwerk
Am Markt 1, 72070 Tübingen
Der Eintritt ist frei.

Weiter geht es um
19.00 Uhr mit der NEIN-heißt-NEIN-Fete
aus dem Anlass: Verabschiedung des Neuen Sexualstrafrechtes
im Frauencafé achtbar
Frauenprojektehaus
Weberstraße 8, 72070 Tübingen
Eintritt frei. All genders welcome!
  News vom  16.11.2016 – Generationensofa - Frauen aus 3 Generationen miteinander im Gespräch
Bei der neuen Veranstaltungsreihe des Frauenprojektehauses unterhalten sich drei Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen über ein bestimmtes (Frauenpolitisches) Thema

Beim ersten Sofa am 16.11.1016 um 20 Uhr geht es um Revolution - Frauen verändern die Welt.

Dabei sein werden:

Beate Jung: Jg. 1944, 68er Studentin, war aktiv im Frauenzentrum Tübingen in der Haaggasse und jahrelang frauenpolitisch engagiert im Tübingen Gemeinderat für die AL.

Uta Eser: Jg. 1964, Umweltethikerin, war 1987 mit der Carola-Bloch-Brigade in Nicaragua und in der autonomen Frauenbewegung engagiert.

Miriam Heinrich: Jg. 1992, Studentin, aktiv in der Plastikfrei-Bewegung.

Moderation: Käthe Hientz, BAF e.V.

weitere Termine:
15.2.2017: Aufbruch - Frauen auf dem Weg in ein neues Leben
21.6.2017: Mein Weg - Frauen in Männerdomänen
18.10.2017: Von der Muse geküsst - Frauen in Kunst und Kultur

Veranstaltungsort:
Frauencafé achtbar
im Frauenprojektehaus
Weberstr. 8
Tübingen
  News vom  12.11.2016 – Rapunzel in Concert
Musikalische Zeitreise ins Jahr 1600. Lasst Euch am Samstag, 12.11.2016 von der Sindelfinger Gruppe Rapunzel musikalisch entführen in längst vergangene Zeiten.

Ähnlich wie heute scherte sich die Musik vor 400 Jahren nicht um Ländergrenzen und die Melodien wanderten quer durch die Länder Europas.

Mit Instrumenten wie Drehleier und Dudelsack, Krummhörnern und allerlei Flöten spielen wir die Hits der damaligen Zeit.

Zur Stärkung gibt es ab 19 Uhr rustikale Dinnete (schwäbische Pizza).

Ein Konzert von Frauen nur für Frauen.

Eintritt: 6 € / Vereinsfrauen 5 €
zzgl. Dinnete

Essen ab 19 Uhr
Konzert 20 Uhr

Veranstaltungsort:
Frauencafé achtbar,
Weberstr. 8,
72070 Tübingen
  News vom  10.11.2016 – Osiander im Carré: Carolin Emcke "Gegen den Hass"
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verleiht den Friedenspreis 2016 an Carolin Emcke. Ihr Werk ist Vorbild für gesellschaftliches Handeln in einer Zeit, in der politische, religiöse und kulturelle Konflikte den Dialog oft nicht mehr zulassen.

Am 10.11.2016 um 20 Uhr kommt Carolin Emcke, ins Sparkassencarré in Tübingen.
Von 1998 bis 2006 arbeitete Carolin Emcke als festangestellte Redakteurin beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Ab 1999 bereiste sie als Auslandsredakteurin zahlreiche Krisenregionen und berichtete unter anderem aus dem Kosovo, Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Gaza-Streifen. Von 2007 bis 2014 arbeitete sie als freie Autorin für DIE ZEIT und veröffentlichte Reportagen aus dem Irak, Haiti, dem Gazastreifen sowie zahlreiche Essays.
Seit Oktober 2014 schreibt sie für die Wochenendausgabe der "Süddeutschen Zeitung" eine wöchentliche Kolumne. 2010 wurde Carolin Emcke zur Journalistin des Jahres gewählt.

Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei besonders jenen Momenten, Situationen und Themen, in denen das Gespräch abzubrechen droht, ja nicht mehr möglich erscheint. Carolin Emcke setzt sich schwierigen Lebensbedingungen aus und beschreibt – vor allem in ihren Essays und ihren Berichten aus Kriegsgebieten – auf sehr persönliche und ungeschützte Weise, wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden. Sie beweist, dass Dialog möglich ist, und ihr Werk mahnt, dass wir uns dieser Aufgabe stellen müssen.“

Carolin Emcke studierte ab 1987 Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und an der Harvard University. Ihre Doktorarbeit „Kollektive Identitäten. Sozialphilosophische Grundlagen“ wurde 2000 im Campus Verlag veröffentlicht.

Aus den Briefen, die sie zwischen 1999 und 2003 als Auslandsredakteurin aus zahlreiche Krisenregionen an ihre Freunde schrieb, entstand 2004 ihr erstes Buch „Von den Kriegen – Briefe an Freunde“ .

2003 bis 2004 ging Carolin Emcke für ein Jahr als Visiting Lecturer an die Yale University und lehrte unter anderem über „Theorien der Gewalt“. Seit 2004 kuratiert und moderiert sie zudem die monatliche Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne.

2007 thematisiert sie in ihrem Buch "Stumme Gewalt - Nachdenken über die RAF" den Terror der Roten Arme Fraktion.

2012 setzt sie sich mit "Wie wir begehren" mit ihrem Lesbischsein und den Mechanismen von Ausgrenzung und Anders-Sein, von Lügen und Schweigen auseinander - und der Sehnsucht nach einer Sprache für das eigenen Begehren.
Carolin Emcke wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015), dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2014) und dem Theodor-Wolff-Preis (2008).

Im Oktober 2016 ist mit „Gegen den Hass“ eine essayistische Auseinandersetzung mit dem Rassismus, dem Fanatismus und der Demokratiefeindlichkeit erschienen.

Veranstaltungsort: Sparcassen Carré, Mühlbachäckerstr. 2, Tübingen
www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de
  News vom  02.11.2016 – Selbsthass & Emanzipation. Das Andere in der heterosexuellen Normalität Vortrag und Buchvorstellung
In dem Sammelband „Selbsthass & Emanzipation“ geht die Berliner Polit-Tunte Patsy l'Amour laLove mit zahlreichen weiteren Autor_innen der Frage nach, wie sich die nach wie vor bestehende Stigmatisierung von Schwulen, Lesben und Transmenschen auf ihr Verhältnis zu sich selbst auswirkt.

Aus der Diskriminierung entsteht Selbsthass, die Übernahme der heteronormativen Ablehnung des Anderen. Eine Emanzipation kann daher nur erreicht werden, wenn das Andere als solches akzeptiert und nicht nach Maßstäben der heterosexuellen Normalität zurechtgebogen wird.
Patsy l'Amour laLove schreibt ihre Dissertation zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre und organisiert Events wie "Polymorphia - die TrümmerTuntenNacht". Das Buch "Selbsthass & Emanzipation" erschien 2016 im Querverlag. www.patsy-love.de

Mittwoch, 2. November 2016, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
Ort: Achtbar, Weberstraße 8, Tübingen

Eine Veranstaltung des Netzwerks Antidiskriminierung e.V. – Region Reutlingen Tübingen
  News vom  13.10.2016 – ERZÄHL-CAFÉ - Migrantinnen als Gründerinnen und Selbständige
Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage stellen sich am Do., 13. Oktober im Frauenprojektehaus Frauen aus dem Raum Tübingen vor, die ihre Chance beim Kopf gepackt haben und nun als Unternehmerinnen und Selbständige ihren Beitrag zum Tübinger Wirtschaftsleben leisten.
In der lockeren Atmosphäre des Erzähl-Cafés kann jede Besucherin Fragen stellen, Antworten geben, von ihren Erfolgen, Themen, Problemen berichten und sich von Gleichgesinnten coachen lassen. Der Austausch wird von Gerhard Gieschen, Gründer- und Unternehmensberater moderiert
  News vom  06.10.2016 – Offener Treff im Frauenprojektehaus
Liebe Frauen,



Das Frauenprojektehaus Tübingen, Weberstraße 8, lädt am 11.10.2016, 19 Uhr alle interessierten Frauen* zu einem „offenen Treff“ ein.

Wir wollen gemeinsam überlegen, wie das Frauenprojektehaus so gestaltet werden kann, dass es von unterschiedlichen Gruppen als offene, frauenpolitische Plattform genutzt wird. Alle Ideen, Anregungen und Themen sind willkommen und sollen Platz haben. Das FPH soll ein offener und kreativer Raum werden, in dem Vielfalt erlebt und gelebt werden kann.

Alle interessierten Frauen*, die Lust haben diesen Prozess mitzugestalten, sind herzlich eingeladen.
  News vom  06.10.2016 – Frauen auf der Flucht – Fluchtgründe und Fluchtsituationen

Dienstag 25.10.2016, 19:30 Uhr, Eintritt frei

Weltweit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte davon sind Frauen, viele von ihnen fliehen vor Vertreibung und Verfolgung, aber auch aus spezifischen Gründen, die Frauen besonders betreffen wie bspw. Witwenverbrennung oder Genitalverstümmelung. Auf den Fluchtwegen sind alleine fliehende Frauen besonderen Gefahren ausgesetzt. Oft werden diese aber nicht explizit benannt und spielen darum für die Unterbringungsbedingungen auch kaum eine Rolle. Darum soll die Situation von geflüchteten Frauen weltweit an diesem Abend in den Blick genommen, aber auch die Frage aufgeworfen werden, welche Bedingungen wir hier vor Ort brauchen, um geflüchtete Frauen gut begleiten zu können.

Referentin: Pfarrerin Ines Fischer, Asylpfarrerin in der Prälatur und im Kirchenbezirk Reutlingen

Die Veranstaltung ist offen für Frauen* und wird in Gebärdensprache übersetzt.
  News vom  10.07.2016 – Brunchen in der achtbar
Frühstück kann jeder - Mittag auch! Bei uns gibt es beides!
B R U N C H - die kulinarische Verbindung zwischen Breakfast und Lunch!


Von 11:00 bis 14:00 Uhr erwartet euch ein vielfältiges Buffet mit köstlichen kalten und warmen Speisen. Genießt es bei uns in einer entspannten und angenehmen Atmosphäre.

Anmeldung bitte bis spätestens Freitag, 08. Juli 2016 unter info@achtbar-tuebingen.de
Unkostenbeitrag: 12€ (Mitfrauen 10€)